Da fragte Jesus die Zwölf: ,Und ihr, wollt ihr mich etwa auch verlassen?‘ ,Herr, zu wem sollen wir denn gehen?‘, antwortete Simon Petrus ,Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen. Wir glauben und wissen, dass du der Heilige bist, der das Wesen Gottes in sich trägt.‘“ Johannes 6 Verse 67-69
Was war passiert, dass Jesus seinen Jüngern diese Frage stellt? Jesus hatte 5000 Menschen satt gemacht mit 5 Broten und 2 Fischen. Wer von euch hätte da nicht dabei sein wollen - das Wunder mit erleben in der Nähe Gottes zu sein. Und es wundert uns nicht, dass die Menge Jesus zum König machen wollte. Das wäre doch etwas, einen an der Spitze zu haben, der immer dafür sorgt, dass wir nie Hunger leiden. Jesus lässt sich nicht verführen, durch den Wunsch der Masse. Danach zieht sich Jesus auf einen Berg zurück.
Das Volk hat Brot für den Magen angenommen, aber das Brot für die Seele wollten sie nicht. Als Jesus darauf hinwies, dass er derjenige ist, der Brot für die Seele bringen könne, dass er dafür sterben wird, waren viele mit ihm nicht einverstanden und gingen weg. Sie waren an Jesus selber nicht interessiert. Sie waren nur interessiert, dass ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Und dann stellte Jesus diese Frage an seine Jünger: „Und ihr, wollt ihr auch weggehen?“ Die Antwort von Petrus: „Du hast Worte des ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.“ Das ist der Unterschied zwischen Jüngern und der Masse. Die Masse braucht immer Sensationen. Sie braucht etwas für den Magen, die Augen, die Ohren oder das Gefühl. Die Jünger hatten verstanden, dass es bei Jesus nicht nur um das Vergängliche geht, sondern um das Unvergängliche. Die Bibel macht uns klar: Wer an den Sohn Gottes glaubt, der empfängt jetzt schon ewiges Leben. (1. Johannes 5,12) Das heißt, ein Ziel sowie Halt und Zuflucht im Leben zu haben.
Was würdest du auf die Frage antworten, wenn Jesus sie dir stellt? Denk mal drüber nach. Es lohnt sich!
Seid gegrüßt von Heidi