Liebe Gemeindemitglieder und liebe Freunde der Gemeinde,
ich grüße euch mit den folgenden zwei Stellen aus der Bibel:
Der Januar liegt in seinen letzten Zügen und zeigt sich gerade von seiner besten Seite: frostige -9 °C und strahlender Sonnenschein. Noch ein paar Tage und der Februar bricht an. Eine Andacht soll ich dafür schreiben. Hm. Schauen wir mal in den Kirchenkalender. Mancher sieht in ihm eine Einschränkung. Ich nicht. Ich liebe diese Einteilung nach christlichen Festen im Jahreslauf. Zum sich erinnern, zum sich darauf vorbereiten und natürlich zum sich darauf freuen.
Das Kirchenjahr beginnt immer am ersten Advent. In diesem Jahr ist der erste Februar 2026 der letzte Sonntag nach Epiphanias und am 18. Februar 2026 beginnt die Passionszeit. Ich finde das schön und freue mich schon auf die Passionszeit. Und ich freue mich, über die wunderbaren Freiheiten, die ich als Christ habe, denn ich darf und ich kann alles an der Hand von Jesus, aber ich muss nicht. Jesus ist unsere Freiheit: ER hat für unsere Schuld und Sünde mit seinem Leben, mit seinem Blut, bezahlt.
Lasst uns diese Freiheit genießen und in Anspruch nehmen und uns besonders mit dem Beginn der Passionszeit daran erinnern. Niemand kann uns diese Freiheit je wieder wegnehmen, denn sie ist teuer erkauft. Jesus hat sie bereits bezahlt. Kenne deine Identität im Herrn! Lies dazu das Wort Gottes! Wir alle haben Fehler, Schwächen, Kämpfe – das ist das Leben. Da machen Christen keine Ausnahme. Unsere Ausnahme ist, dass wir den Herrn kennen, dass wir zu ihm laufen dürfen mit unseren zerschrammten Knien und unserer verletzten Seele. ER macht uns wieder ganz heil. Ich möchte dich an dieser Stelle ganz ausdrücklich ermutigen: Lauf! Lauf zu Jesus mit deinem Kummer, mit deinen Verletzungen! Er kriegt das wieder hin. Aber loslaufen musst du selbst.
Schalom und einen gesegneten Februar in der Güte und Gnade unseres allmächtigen Gottes
wünscht euch herzlichst,
Grit