Andacht Juli 2025

Liebe Geschwister, liebe Freunde,

ich grüße euch mit dem Monatsspruch aus Philipper 4,6: „Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!“

Können wir uns jetzt in den Schatten legen, Füße hoch, nichts tun, nicht arbeiten, und nur die Hände aufhalten und sagen: „Bitte, Gott, hilf mir?“ Sich um nichts kümmern, nichts vorbereiten. So ist das bestimmt nicht gemeint. Schon am Anfang in der Bibel steht: „Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun …“ 2. Mose 20,9

Aber irgendwelche Sorgen hat doch jeder, so z. B. Zukunftssorgen, finanzielle Sorgen, Arbeitsplatzsorgen, Wohnungssorgen, Sorgen um das Kriegsgeschehen, gesundheitliche Sorgen, Alterssorgen und vieles mehr. Und dann gibt es noch die Sorgen um einen lieb gewordenen Menschen oder Familienangehörigen.

Hier ruft uns Paulus nun auf, unsere Blickrichtung zu ändern. Wenn sich unsere Gedanken nur um die eigenen Sorgen drehen, was alles passieren könnte, dann werden diese noch größer. Wir dürfen Gott anflehen, ihm unsere Sorgen, Nöte, Probleme hinlegen und ihm danken, dass Er unsere Probleme schon längst kennt und uns gerne helfen will. Unsere Gebete zu Gott ziehen unsere Sorgen mit.

Bitten, Flehen, Danken, nicht den Kopf in den Sand stecken, das ist auch Arbeit. Gott möchte uns belohnen, Er möchte uns seinen Frieden ins Herz schenken. Ich wünsche uns allen, dass wir einen dankbaren Blick zu Gott bekommen. Dankbar, dass Gott uns versteht, dass Gott uns begleiten will, nicht, dass er uns jeden Stein aus dem Weg räumt, aber uns hilft, gut durch unser Leben zu kommen. Somit wünsche ich euch nun allen eine schöne Sommerzeit, Freude an allem Blühen und Reifen und ein dankbares Herz vor Gott.

In herzlicher Liebe

Christine